Flimserstein, Blick vom Flimserstein, genauer vom Cassons-Grat (2700m ü.M.), ins Vorderrheintal. Der Cassons bietet nicht nur einen weiten Ausblick, sondern auch eine grosse Vielfalt an alpinen Polsterpflanzen. den Überlebenskünstlern der Bergwelt.
Bild: Steve Gnädiger
Schaft-Kugelblume, Die Schaft-Kugelblume (Globularia nudicaulis, auch: Nacktstenglige Kugelblume) sichert sich die Aufmerksamkeit ihrer Bestäuber durch den massenhaften Zusammenschluss ihrer kleinen, unscheinbaren Einzelblüten in einem kugeligen Blütenkopf. Den Nektar bietet sie alleerdings versteckt am Grunde ihrer sehr engen Blumenkronröhren an, so dass ihn nur Falter mit ihren dünnen, langen Rüsseln erreichen können.
Bild: Martin Koradi
Frauenschuh, Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) ist eine der eindrücklichsten einheimischen Orchideen. Die Blüte verströmt einen leichten aprikosenähnlichen Geruch. Sie gehört zu den sogenannten Kesselfallen. Angelockte Insekten - vor allem Erdbienen - rutschen in die pantoffelförmige Unterlippe und versuchen, über eine durch lichtdurchlässige Stellen der Pantoffelwand beleuchtete Haartreppe ins Freie zu glangen. Dabei streifen sie die Staubbeutel und beschmieren sich Kopf und Rücken mit der wächsernen Pollenmasse. Beim Besuch der nächsten Blüten - und einem neuerlichen \"Reinfall\" - streifen sie den Pollen beim Entkommen an der klebrigen Narbe ab. Dass diese edelste der einheimischen Orchideen strengsten Schutz braucht, wird sofort verständlich, wenn man weiss, dass sie erst nach 16 Jahren erstmalig blüht und ausserdem jahrelang auf die Symbiose mit einem Bodenpilz angewiesen ist.
An den locker bewaldeten, halbschattigen Hängen zur Rheinschlucht hin gefällt es dem Frauenschuh offenbar gut.
Bild: Koradi, Martin
Frauenschuh, Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) ist eine der eindrücklichsten einheimischen Orchideen. Die Blüte verströmt einen leichten aprikosenähnlichen Geruch. Sie gehört zu den sogenannten Kesselfallen. Angelockte Insekten - vor allem Erdbienen - rutschen in die pantoffelförmige Unterlippe und versuchen, über eine durch lichtdurchlässige Stellen der Pantoffelwand beleuchtete Haartreppe ins Freie zu glangen. Dabei streifen sie die Staubbeutel und beschmieren sich Kopf und Rücken mit der wächsernen Pollenmasse. Beim Besuch der nächsten Blüten - und einem neuerlichen \"Reinfall\" - streifen sie den Pollen beim Entkommen an der klebrigen Narbe ab. Dass diese edelste der einheimischen Orchideen strengsten Schutz braucht, wird sofort verständlich, wenn man weiss, dass sie erst nach 16 Jahren erstmalig blüht und ausserdem jahrelang auf die Symbiose mit einem Bodenpilz angewiesen ist.
An den locker bewaldeten, halbschattigen Hängen zur Rheinschlucht hin gefällt es dem Frauenschuh offenbar gut.
Bild: Karin Witschi
Clusius Enzian, Der Clusius\' Enzian (Gentiana clusii) wächst auf kalkhaltigen Böden, im Gegensatz zum Koch\'schen Enzian, der auf saurem Untergrund vorkommt. Man spricht hier von \"vikarisierenden Arten\", das sind Arten, die sich auf unterschiedlichen Böden quasi vertreten (wie der Vikar den Pfarrer). Auf dem Bild gut sichtbar sind die dunklen Linien, die im Inneren der Blüte den Insekten wie Wegmarkierungen die Richtung zum Nektar weisen. Zudem gibt es am Grund der Blüte lichtdurchlässige Stellen ähnlich wie Tageslicht-Fenster. Schliesslich würde wohl kaum ein Insekt einfach so ins Dunkle kriechen.
In der Pflanzenheilkunde hat nur der Gelbe Enzian eine Bedeutung. Die blauen Enziane sind dafür ein Wunder fürs Auge, wenn man sie mal von ganz nah betrachtet.
Bild: Martin Koradi
Bargis Hochtal, Das Bargis-Hochtal ist landschaftlich besonders reizvoll. Links die imposante Ostflanke des Flimsersteins. Von hier aus lassen sich Gämsen, Steinböcke und manchmal auch Steinadler beobachten.
Bild: Martin Koradi
Baumwanze, Wanzen haben einen schlechten Ruf. Das verdanken sie der Bettwanze, die sticht und Blut saugt, sowie der Beerenwanze, die mit ihrem Stinksekret die Himbeeren ungeniessbar macht. Alle anderen Wanzenarten - in Mitteleuropa gibt es etwa 1000 Arten, haben ein solch schlechtes Image gar nicht verdient. Im Gegenteil: Wanzen faszinieren oft durch fast künstlerisch anmutende Färbung und Zeichnung oder durch sehr ausgefallene Formen. Im Bild eine Wanze aus der Familien der Baumwanzen, vermutlich Gattung Eurydema.
Bild: Pia Burkhard
Bergthymian mit Mohrenfalter, Der Bergthymian (Thymus serphyllum) gehört zu den Ätherisch-Öl-Pflanzen. Er wirkt schleimlösend bei Husten.
Die Mohrenfalter (Erebia) sind leicht erkennbar durch ihre braune Flügelfarbe mit orangen Flecken, in denen wiederum braune \"Augen\" zu sehen sind. Schwierig wird es erst, wenn man es genau nehmen will: In der Schweiz gibt es 26 verschiedene Arten von Mohrenfaltern. Sie präzis zu bestimmen, das ist Sache von Fachleuten.
Heilpflanzen-FotoPia Burkard
Bienenwolf, Der Bienenwolf (Trichodes spec., auch Immenkäfer) gehört zu den Buntkäfern und fällt mit seinen schönen Farben sofort auf. Seine Larven leben jagend in Nestern von Honigbienen und Wildbienen, werden aber wohl kaum schädlich, weil sie dafür zu selten vorkommen.
Bild: Pia Burkard
Alpenleinkraut, Das Alpen-Leinkraut (Linaria alpina) wächst gern in Schutthalden und verfestigt diese mit seinen Wurzeln. Es besticht durch seine blauviolett-orange Farbkombination, die ganz offensichtlich vor allem für Erdhummeln atraktiv ist. Deren Rüssel ist denn auch gerade so lang wie der Sporn, in dem der Nektar verborgen ist. Und der Hohlraum der Blütenkrone ist präzis weit genug, um einen Hummelkopf durchzulassen. Zudem sind nur Hummeln und kräftige Bienen imstande, das \"Löwenmäulchen\" durch Herabdrücken der Unterlippe zu öffnen und sich damit Zutritt zum Inneren der Blüte zu verschaffen. Die Blüte des Alpen-Leinkrauts ist also bis ins Detail an ihren Bestäuber angepasst.
Bild: Karin Witschi
Alpenpestwurz, Die Alpen-Pestwurz (Petasites paradoxus) unterscheidet sich von den anderen Pestwurzarten durch die schneeweisse Blattunterseite. Sie wächst vorwiegend auf Felsschutt und wird - im Gegensatz zur Gemeinen Pestwurz (Petasites hybridus) - in der Pflanzenheilkunde nicht verwendet.
Bild: Karin Witschi
Blumenwiese, In Trin finden Sie Blumenwiesen mit einer Vielfalt, die heute sehr selten geworden ist.
Bild: Karin Witschi
Flimserstein, Im Hintergrund der Flimserstein mit seiner mächtigen Felswand.
Bild: Karin Witschi
Flimserstein, Der Flimserstein und im Vordergrund die Ebene von Trin-Mulin.
Bild: Martin Koradi
Grosse Steindolde, Die Grosse Sterndolde (Astrantia major) verstärkt die Lockwirkung ihrer unscheinbaren Einzelblüten, indem sie diese mit einem Kranz von Hochblättern unterlegt, der an die Halskrause der Trachten aus dem 16. Jahrhundert erinnert. Wildbienen und Schwebefliegen besuchen die Blüten gern.
Die Grosse Sterndolde hat in manchen Gegenden Mitteleuropas einen Ruf als Mittel gegen entzündliche Erkrankungen der Verdauungsorgane und zur Wundheilung. Sie verdankt dieses Image aber wohl einer Verwechslung mit dem verwandten Sanikel (Sanicula europaea).
Symetrie und Färbung der Blüten sind oft sehr eindrücklich fürs Auge und ein attraktives Motiv für Makroaufnahmen.
Bild: Karin Witschi
Feuerlilien, \"Feuerlilie\"
Feuerlilien (Lilium bulbiferum) wachsen in den Felswänden oberhalb Trin in prächtigen Exemplaren, zum Beispiel am Weg von Trin-Mulin Richtung Bargis. Feuerlilien wurden wegen ihrer brandroten Farbe früher mit Feuer und Blitz in Verbindung gebracht. Sie hiessen daher auch Donnerrosen. Nach dem Volksglauben durfte man die Pflanze nicht ins Haus tragen, sonst schlägt der Blitz ein. An anderen Orten wurde sie Brandlilie genannt. man stellte aus ihr ein Öl her, das gegen Brandwunden verwendet wurde. In manchen Gegenden Graubündens wurde die Pflanze aber auch einfach Goldrose oder Goldlilie genannt.
Bild: Karin Witschi
Feuerlilien, \"Feuerlilie\"
Feuerlilien (Lilium bulbiferum) wachsen in den Felswänden oberhalb Trin in prächtigen Exemplaren, zum Beispiel am Weg von Trin-Mulin Richtung Bargis. Feuerlilien wurden wegen ihrer brandroten Farbe früher mit Feuer und Blitz in Verbindung gebracht. Sie hiessen daher auch Donnerrosen. Nach dem Volksglauben durfte man die Pflanze nicht ins Haus tragen, sonst schlägt der Blitz ein. An anderen Orten wurde sie Brandlilie genannt. man stellte aus ihr ein Öl her, das gegen Brandwunden verwendet wurde. In manchen Gegenden Graubündens wurde die Pflanze aber auch einfach Goldrose oder Goldlilie genannt.
Bild: Karin Witschi
Baumweissling, Der Baumweissling (Aporia crataegi) ist aus allen landschaftlich monotonen Gegenden der Schweiz verschwunden. Er braucht blütenreiche Magerwiesen, Hecken, ungespritzte Obstgärten. Dass er in der Umgebung von Trin recht häufig vorkommt, darf deshalb als Gütezeichen gewertet werden.
Die Raupe des Baumweisslings ernährt sich von Weissdorn (Crataegus spec.), aber auch von Prunusarten und Eberesche. Als Schmetterling beeindruckt der Baumweissling durch seinen eleganten Schwebeflug.
Bild: Karin Witschi
Landschaft, Ausgedehnte Hecken und eine kleinräumig strukturierte Landschaft bieten eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren Lebensraum. Die Hecken werden in Trin besonders gepflegt - vom Hecken- und Obstgartenverein.
Bild: Karin Witschi
Blumenwiese, Die blaulila-farbenen Witwenblumen (Knautia spec.) sind beliebt bei Wildbbienen und Schmetterlingen. Man nennt sie Mundart auch \"Gufechüssi\".
Bild: Karin Witschi
Baldrian, Dass Baldrian (Valeriana officinalis) das Einschlafen erleichtern kann, wissen in Mitteleuropa wohl die meisten Menschen. Nur wo die Pflanze wächst und wie sie aussieht, das ist vielen ein Rätsel. Baldrian kommt aber an Bächen und anderen feuchten Stellen recht häufig vor. Zu Heilzwecken verwendet man die Wurzel.
Baldrian ist von allen \"Schlafpflanzen\" aus dem Bereich der Phytotherapie / Pflanzenheilkunde diejenige, deren Wirkung am besten untersucht und durch Patientenstudien belegt ist.
Heilpflanzen-Foto: Karin Witschi
Gemeines Sonnenröschen, Das Gemeine Sonnenröschen (Helianthemum nummularium) gehört zur Familie der Cistrosengewächse, deren Verbreitungsschwerpunkt im Mittelmeergebiet liegt. Dazu passend wächst das Sonnenröschen vorzugsweise an sonnigen Trockenhängen. Auffallend sind die nickenden Blütenknospen. Nur bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen von über 20°C öffnen sich die Blüten - aber nur für jeweils einen Tag. Das Sonnenröschen ist ein guter Pollenspender für mindestens 27 Sand-, Woll-, Pelz-, Furchen- und Mauerbienen, aber auch für Fliegen, vor allem Schwebefliegen, sowie Blatt- und Bockkäfer.
Einige Wildbienen verwenden zudem Blütenblätter oder Laubblätter des Sonnenröschens zum Auspolstern ihrer Brutröhren.
Bild: Karin Witschi
Berg-Thymian, Reich an ätherischem Oel, hilft der Berg-Thymian (Thymus serpyllum) gegen produktiven Husten.
Er gehört zu den wichtigsten Hustenmitteln der Pflanzenheilkunde.
Heilpflanzen-Foto: Karin Witschi
Landschaft, Links im Hintergrund der Flimserstein. Hinter den \"Zähnchen\" die vom Flimserstein zur Bildmitte hin abfallen, liegt das faszinierende Bargis-Hochtal.
Bild: Karin Witschi
Kursleiter, Martin Koradi erklärt die Erkennungsmerkmale der Gemeinen Pestwurz (Petasites hybridus) in der Rheinschlucht.
Bild: Karin Witschi
Gewöhnliche Pestwurz, Die Gewöhnliche Pestwurz (Petasites hybridus) fällt durch ihre grossen Blätter sofort auf. Die Pflanze enthält lebertoxische Pyrrolizidinalkaloide und wird daher nur noch in Form von Extrakten verwendet, aus denen diese Stoffe entfernt wurden. Aus den Blättern gewinnt man Extrakte gegen Heuschnupfen.
Wurzelextrakte dagegen setzt die Pflanzenheilkunde / Phytotherapie vor allem ein als krampflösendes Mittel.
Die Gewöhnliche Pestwurz findet man vor allem an feuchten Stellen. Weil sie durch ihre grossen Blätter viel Wasser verdunstet, muss der Nachschub in dieser Hinsicht gesichert sein. Ideal als Standort sind daher Bachufer oder Bachtobel. Aber Achtung: Petasites hybridus wird oft mit Alpendost oder mit anderen Pestwurzarten verwechselt.
Heilpflanzen-Foto: Karin Witschi
Tropischer Regenwald?, Nein, Weg zwischen Valendas Station und Castrisch.
Auch bei den Bäumen gibt es offenbar Charaktere, die ganz und gar aus dem gewohnten Rahmen fallen.
Bild: Karin Witschi
Artisten-Bäume, Ein ziemliches Kunststück, so zu wachsen.....
Bild: Karin Witschi
Rotes Waldvögelein, Das Rote Waldvögelein (Cephalanthera rubra) gehört zu den Orchideen. Mit ihren beiden abstehenden Kronblättern soll die Blüte an ein Vögelchen mit ausgebreiteten Schwingen erinnern. Die Blüte wird von Insekten besucht, obwohl sie im Gegensatz zu ihren weissblühenden Verwandten keinen Nektar anbietet.
Bild: Karin Witschi
Rheinschlucht, Ausblick aus der Vogelperspektive in die Rheinschlucht.
Bild: Karin Witschi
Rheinschlucht, Blick ins Safiental und in die Rheinschlucht beim Einfluss der Rabiusa.
Bild: Karin Witschi
Rheinschlucht, Rheinschlucht - in der Felswand - kaum zu glauben - sind manchmal Gemsen zu sehen.
Bild: Karin Witschi
Rheinschlucht, Rheinschlucht von der Bahnbrücke aus.
Bild: Karin Witschi
Brunnkressenbl. Rampe, Die Brunnenkressenblättrige Rampe (Erucastrum nasturtiifolium) - wie kann man nur so heissen - wächst in der Rheinschlucht. Steinige Stellen, die sie ganz offensichtlich gern hat, belebt sie mit ihren gelben Blüten.
Bild: Karin Witschi
Rheinschlucht, Vorderrhein zwischen Valendas Station und Castrisch.
Bild: Karin Witschi
Beinwell, Echte Wallwurz (=Beinwell, Symphytum officinale) wirkt günstig bei Verstauchungen, Prellungen, Knochenhautentzündungen, Sehnenscheidenentzündungen und ähnlichem.
Er soll auch die Heilung von Knochenbrüchen beschleunigen. Das drück sich auch im Namen aus: Griech. syn = zusammen, phyo = wachsen.
Auch beim Ausdruck \"Wallwurz\" findet sich diese Verbindung: wallen soll ein altes deutsches Wort sein für \"wächst zu, wird heil\".
Beinwell hat sowohl in der traditionellen Pflanzenheilkunde als auch in einer mehr wissenschaftlich ausgerichteten Phytotherapie seinen Platz. Seine Wirkung bei stumpfen Verletzungen wird mit Patientenstudien genau untersucht.
Heilpflanzen-Foto: Karin Witschi
Rheinschlucht, Schattiger Weg zwischen Valendas Station und Castrisch. Links neben dem Weg Tuffstein-Bildung aus verkalkendem Moos.
Bild: Karin Witschi
Entdeckungsreisen, Gemeinsame Entdeckungsreisen in die Tier- und Pflanzenwelt bieten die Naturseminare Surselva.
Bild: Karin Witschi
Flussufer, Entdeckungen am Rheinufer. Das mobile Binokular-Mikroskop ermöglicht den Blick in die unbekannnte Welt der Kleintiere.
Bild: Karin Witschi
Wolfspinne, Die Wolfspinne trägt ihre Eier in einen Kokon eingesponnen, der an den Spinndrüsen festgemacht ist. Hier als gräulich-bräunliche Kugel zu sehen. Wenn die Jungspinnen schlüpfen, krabbeln sie alle der Mutter auf den Rücken und werden so noch einige Zeit herumgetragen. So sind sie geschützt vor Ameisen, für die sie ein Leckerbissen wären.
Bild: Karin Witschi
Steine, In der Rheinschlucht, aber auch im Bargis-Hochtal, findet man eine grosse Vielfalt unterschiedlicher Kieselsteine. Wer Steine gern hat, kommt hier aus dem Staunen nicht heraus.
Bild: Karin Witschi
Rheinschlucht, Vorderrhein/Rheinschlucht zwischen Valendas Station und Castrisch.
Bild: Karin Witschi
Felsenhöhlen, Die Rheinschlucht wird von Kalkgestein gebildet, das durch den Flimsel Bergsturz ins Tal gedonnert ist. Kalk verwittert schnell und bildet oft imposante Höhlen.
Bild: Karin Witschi
Rheinschlucht, Rheinschlucht zwischen Versam Station und Valendas Station.
Bild: Karin Witschi
Tollkirsche, Die Tollkirsche (Atropa belladonna) enthält in Blättern, Blüten und Früchten giftige Alkaloide. Die Pflanze war früher Bestandteil von \"Hexenflugsalben\". Sie sollen zu Halluzinationen geführt haben - Flughalluzinationen und erotische Halluzinationen - Das passt dann zu den Berichten vom Flug auf dem Besen und von den anschliessenden Orgien unter Mitwirkung des Teufels.
Alles nur Wirkungen von Tollkirsche & Co?
Wie dem auch sei - keine \"Flugexperimente\" bitte. Es sollen schon Leute beim Ausprobieren von Flugsalben \"abgestürzt\" sein.
Auch für eine Anwendung in der Pflanzenheilkunde ist die Tollkirsche viel zu giftig.
Bild: Karin Witschi
Fliegen-Ragwurz, Die Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera) gehört zu den \"Sexualtäuschblumen\". Die Blüte imitiert in Duft, Färbung, Form und Oberflächenstruktur das Weibchen einer Grabwespenart. Die Männchen lassen sich von dieser Attrappe täuschen, starten einen Begattungsversuch und brechen ihn nach dem Bemerken des Irrtums wieder ab. während dieser Zeit überträgt die Fliegen-Ragwurz ihre Pollenpakete auf das Grabwespenmännchen. Und weil dieses bei der nächsten Ragwurzblüte wieder auf den Trick reinfällt, überträgt es bei dieser Gelegenheit den Pollen der ersten auf die zweite Pflanze. Die Ragwurz-Arten gehören zu den Orchideen. Ihr Sexualtäusch-Trick ist etwas vom Erstaunlichsten, was Pflanzen zur Sicherung ihrer Fortpflanzung entwickelt haben.
Bild: Karin Witschi
Fliegen-Ragwurz, Die Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera) gehört zu den \"Sexualtäuschblumen\". Die Blüte imitiert in Duft, Färbung, Form und Oberflächenstruktur das Weibchen einer Grabwespenart. Die Männchen lassen sich von dieser Attrappe täuschen, starten einen Begattungsversuch und brechen ihn nach dem Bemerken des Irrtums wieder ab. während dieser Zeit überträgt die Fliegen-Ragwurz ihre Pollenpakete auf das Grabwespenmännchen. Und weil dieses bei der nächsten Ragwurzblüte wieder auf den Trick reinfällt, überträgt es bei dieser Gelegenheit den Pollen der ersten auf die zweite Pflanze. Die Ragwurz-Arten gehören zu den Orchideen. Ihr Sexualtäusch-Trick ist etwas vom Erstaunlichsten, was Pflanzen zur Sicherung ihrer Fortpflanzung entwickelt haben.
Bild: Karin Witschi
Eichblatt-Radspinne, Die Eichblatt-Radspinne (Aculepeira ceropegia) ist vor allem im Bergland nicht selten anzutreffen und an ihrer typischen Eichblatt-Zeichnung auf dem Rücken gut zu erkennen. Dicht neben dem Netz, etwa in Höhe seines oberen Randes, befindet sich die oft schon von weitem auffallende Sitzwarte. Sie besteht aus einem nach oben offenen, leuchtend weissen, schüsselartigen gespinst, auf dem die Spinne wie auf einem Präsentierteller sitzt, wenn sie nicht gerade im Netz arbeitet. Gegenüber Störungen ist sie ausgesprochen sensibel und lässt sich bei der geringsten Beunruhigung sogleich zu Boden fallen, um in der dichten Vegetation zu verschwinden. Zuvor befestigt sie aber noch einen aus den Spinnwarzen austretenden Sicherheitsfaden, an dem sie später wieder zu ihrem ursprünglichen Aufenthaltsort zurückfindet.
Bild: Karin Witschi
Wiesen-Bocksbart, Der Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis) hatte früher als Nahrungspflanze Bedeutung. Die hellbraune Wurzel galt als Delikatesse, das Stängelmark wurde roh gegessen (\"Habermarch\"), die Schösslinge wie Spargel zubereitet. Die Blüten sind nur in der ersten Tageshälfte offen und werden von Fliegen, Faltern und Bienen bestäubt. Der Bocksbart hat besonders kunstvoll und effektiv gestaltete Flugfrüchte mit grossen Fallschirmchen.
Bild: Karin Witschi
Landschaft, Zwischen den Stationen Versam und Valendas in der Rheinschlucht - blumenreiche Wiesen
Bild: Karin Witschi
Rheinschlucht, Auf den Kiesbänken am oberen Ausgang der Rheinschlucht bei Castrisch zeigen sich manchmal Fluss-Regenpfeiffer. Die wunderschönen, seltenen Vögel sind aber nicht leicht zu entdecken.
Bild: Karin Witschi
Rheinschlucht, Bevor die Bahnlinie durch die Rheinschlucht gebaut wurde, wurde diese ganz spezielle Landschaft hauptsächlich von Fischern und Jägern aufgesucht.
Bild: Karin Witschi
Rheinschlucht, Rheinschlucht mit Blick Richtung Versam Station.
Bild: Karin Witschi
Kleine Wunder, Der Kursleiter Martin Koradi zeigt auch unscheinbare Kleinigkeiten am Wegrand, deren Schönheit sonst übersehen würde.
Bild: Karin Witschi
Geflecktes Knabenkraut, Das Gefleckte Knabenkraut (Dactylorhiza maculata) gehört wie alle Knabenkräuter zu den Orchideen. Es ist eine Nektartäuschblume. Mit Duft, Farbe und Gestalt gaukelt es den Insekten eine perfekte Nektarquelle vor. Doch der schöne Schein trügt - der Blütensporn ist leer. Hier stellt sich die Frage, warum eine intelligente Biene mehrmals hintereinander nektarlose Blüten anfliegt und dabei die Bestäubung besorgt, ohne eine Belohnung dafür zu bekommen. Vermutlich trifft eine Biene auch sonst nicht selten auf eine leere Blüte. Wohl weil die Konkurrenz manchmal einfach schneller zur Stelle war. Darum wird die Biene nicht schon beim ersten Reinfall misstrauisch und bis sie dann nach mehreren Versuchen ernsthaft \"Verdacht\" schöpft, ist die Bestäubung schon passiert.
Bild: Karin Witschi
Maiglöckchen, Das Maiglöckchen (Convallaria majalis) gohört zur Familie der Liliengewächse. \"Convallaria\" leitet sich vom lateinischen \"lilium convallium\" ab, der \"Lilie der Täler\". \"Majalis\" bedeutet wörtlich \"des Mai\".
Die Pflanze hatte ihren festen Platz in der christlichen Mariensymbolik. Weil sie ungefähr zur Zeit blüht, in der Maria mitgeteilt worden sein soll, dass ihr ein Sohn geboren würde, galt das \"Meierisli\" als Symbol für die bevorstehende Geburt des Heilandes und taucht in Gemälden auf, welche die \"Verkündigung\" darstellen.
Die weissen, zart duftenden Blüten wurden zudem mit der Reinheit der Jungfrau Maria in Verbindung gebracht, die nach unten hängenden Blüten mit ihrer Demut. Immer wieder interessant, was man doch alles in Pflanzen sehen kann - und was bestimmt mehr mit uns Menschen zu tun hat als mit den Pflanzen selber.
Die Bedeutungskraft dieser Symbolik wurde verstärkt durch den Glauben, bereits das Alte Testament habe das Maiglöckchen hervorgehoben. Im Hohelied Salomons (2.1), dem vielleicht schönsten, sicher aber längsten Liebesgedicht der Weltliteratur, steht geschrieben: \"Ich bin eine Blume auf den Wiesen des Scharon, eine Lilie der Täler\".\" So nahmen die Gelehrten an, dass die \"Lilie der Täler\", auf lateinisch eben \"lilium convallium\", ein Maiglöckchen war. Was ganz sicher nicht stimmt, aber gut zur herrschenden Überzeugung passte.
Im 16. und 17. Jahrhundert war das Maiglöckchen eine bekannte Heilpflanze und ein Markenzeichen der Ärzte, die sich nicht selten mit ihm porträtieren liessen. Die Pflanze einhält tatsächlich herzstärkende Glykoside, ist aber wegen ihrer Giftigkeit nicht zur Selbstbehandlung geeignet.
Bild: Karin Witschi
Wiesen-Salbei, Die Wiesen-Salbei (Salvia pratensis) - im Mittelland selten geworden - ist in Trin und Umgebung verhältnismässig noch häufig anzutreffen. Die Blüte dient vielen Hummelarten als Nahrungsquelle und ist Pollenspender für 24 Sand-, Blattschneider-, Mauer-, Furchen- und Holzbienen. Im Gegensatz zum Garten-Salbei (Salvia officinalis) wird die Wiesen-Salbei in der Pflanzenheilkunde nicht verwendet.
Bild: Karin Witschi
Witwenblume, Die Witwenblumen (Knautia spec.) sind wertvoll als Nahrungsquelle für die Tierwelt. Sie bieten reichlich Nektar an für Tagfalter (Schachbrett, Widderchen, Scheckenfalter), Hummeln, Bienen und Fliegen. Für 13 Arten von Sand-, Hosen-, Furchen- und Blattschneiderbienen sind sie Pollenspender, und auch Bockkäfer fressen gerne ihren Blütenstaub. Die Samen tragen ein nährstoffreiches Anhängsel (Elaiosom), das Ameisen als Nahrung dient. Diese sorgen deshalb für eine effiziente Fruchtverbreitung. Die Samen werden aber auch gerne gefressen von Distel- und Grünfink, Feldsperling, Hänfling und Goldammer.
Früher nannte man die Pflanze auch \"Gufechüssi\". Die aus den Einzelblüten des kissenähnlichen Blütenstandes herausragenden Staubfäden sind die \"Nadeln\" des \"Kissens\".
Bild: Karin Witschi
Sumpf-Kratzdistel, Die Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre) gilt landwirtschaftlich als typischer Vernässungszeiger, wird vom Vieh verschmäht und widersteht mit seinen langen Wurzeln auch ernsthafteren Bekämpfungsversuchen. Für die Schmetterlinge der Feuchtgebiete ist er aber eine wichtige Nektarquelle und die Samen werden von Distelfinken und anderen Körnerfressern sehr geschätzt.
Bild: Karin Witschi
Borretsch, Borretsch (Borago officinalis) gehört zu den Rauhblattgewächsen wie z. B. der Beinwell und das Lungenkraut.
Das fette Öl aus den Borretschsamen enthält Gamma-Linolensäure, die auch als Hauptwirkstoff aus dem Nachtkerzenöl bekannt ist.
Borretschöl und Nachtkerzenöl können daher für die selben Bereiche angewendet werden.
gesichert ist vor allem eine juckreizstillende und entzündungswidrige Wirkung bei Atopischer Dermatitis (Neurodermitis). Eine gute Bezugsquelle für Nachtkerzen- und Borretschöl offen oder in Kapselform ist Phytomed in Hasle (siehe Linkseite, Direktversand nur an Apotheken und Drogerien, TherapeutInnen, Pflegende).
Heilpflanzen-Foto: Karin Witschi
Gemeine Akelei, Der Gemeinen Akelei (Aquilegia vulgaris) wurden wegen ihrer auffälligen Blütenform viele symbolische Bedeutungen zugeschrieben. In Basel nannte man sie bezeichnenderweise \"Narrenkappe\". Die Apotheker sammelten sie zur Herstellung eines Pockenmittels. Mattiolus empfahl den Samen im 16. Jahrhundert als Mittel \"dem Bräutigam, der durch Zauberei zu den ehelichen Werken ungeschickt geworden ist\". Akelei wurde schon seit dem späten Mittelalter als Aphrodisiakum verwendet. Als Hahnenfussgewächs ist die Pflanze aber auch giftverdächtig und spielt in der heutigen Phytotherapie keine Rolle mehr.
Die Blüten der Akelei sind ganz auf langrüsslige Hummeln eingestellt. Nur sie kommen auf \"legale\" Weise zum Naktar, der im tiefen Sporn verborgen ist. Kurzrüsslige Hummeln beissen nicht selten den Sporn an der Umbiegungsstelle auf und rauben so den Nektar, ohne dabei zur Bestäubung der Pflanze beizutragen. Diese Einbruchstellen kann man als Löcher gut sehen, wenn man diese Stellen genau anschaut.
Bild: Karin Witschi
Gemeine Skabiose, Die Gemeine Skabiose (Scabiosa columbaria) wächst gern auf trockenen Magerrasen. Daher ist sie im Mittelland selten anzutreffen. Dort wird deshalb regelmässig die häufige, düngerliebende Witwenblume als Skabiose verkannt. Skabiosen und Witwenblumen sind beliebte Nektar- und Pollenquellen für viele Hummel-, Schmetterlings- und Wildbienenarten.
Bild: Karin Witschi
Brunnenkressenblättrige Rampe, Die Brunnenkressenblättrige Rampe (Erucastrum nasturtiifolium) - wie kann man nur so heissen - wächst in der Rheinschlucht. Steinige Stellen, die sie ganz offensichtlich gern hat, belebt sie mit ihren gelben Blüten.
Bild: Karin Witschi
Feenlämpchen, Die \"Feenlämpchenspinne\" (Agroeca brunnea) spinnt ihre Eier in einen sehr charakteristischen Kokon ein, den sie an niedrigen Pflanzen befestigt. Er ist schneeweiss, hat etwa die Form eines umgedrehten Weinglases und wird daher \"Feenlämpchen\" genannt.
Meist tarnt die Spinne ihren Kokon allerdings noch in der Nacht der Eiablage, indem sie mit ihrem Speichel rundherum Erdkrumen daran befestigt. Dieser kleine \"Erdklumpen\" wird dann prompt übersehen. \"Feenlämpchen\" kann man in den Wäldern rund um Trin aber ab und zu entdecken, wenn man sie mit wachem Auge durchstreift.
Bild: Karin Witschi
Gartenlaubkäfer auf einer Margarite, Text folgt
Bild: Karin Witschi
Gemeine Schafgarbe, Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) wirkt verdauungsfördernd durch Anregung der Magensaft- und Galleproduktion. Ihre krampflösende Wirkung kann Menstruationskrämpfe lindern. Wegen ihrer wundheilenden Eigenschaften nannte man die Pflanze früher \"Soldatenkraut\" oder \"Zimmermannskraut\").
Vor allem in den Bergen gibt es unterschiedliche Schafgarbenarten. Die Gemeine Schafgarbe ist aber die einzige, die in der Pflanzenheilkunde / Phytotherapie mit ihren Wirkungen dokumentiert und als Heilpflanze zugelassen ist. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Schafgarben-Arten zeige ich gerne auf meinen Exkursionen.
Heilpflanzen-Foto: Karin Witschi
Goldwespe, Goldwesepen sind wie fliegende Edelsteine. Sie schillern metallisch in unzahligen grünen, blauen und roten Farbvarianten. Goldwespen legen ihre Eier als Parasiten in die Brutröhren von Wildbienen. Aufgrund dieses Verhaltens spricht man auch von \"Kuckuckswespen\". Goldwespen findet man bei der Nahrungsaufname auf Blüten oder in der Nähe von \"Wildbienen-Hotels\", wo sie auf eine Gelegenheit lauern, unbemerkt von der \"legitimen\" Benützerin ihre Eier einzuschmuggeln.
Bild: Margrit Kölliker
Helm-Knabenkraut, Das Helm-Knabenkraut (Orchis militaris, lat. militaris = soldatenartig, daher auch: Soldaten-Orchis) gehört wie alle Knabenkräuter zu den Orchideen. Die lilafarbenen Blütenhüllblätter bilden im oberen Teil der Blüte einen Helm. Darauf beziehen sich die Namen der Pflanze, auch in anderen Sprachen: eng. soldier orchis, military orchis; franz. orchis militaire, orchis guerrier; ital. orchidea militare.
Es gibt allerdings auch eine heute nicht mehr gebräuchliche Bezeichnung, die weniger \"kriegerisch\", sondern eher locker spielerisch daher kommt: Orchis mimusops.
Das lat.-griech. Wort mimusops bedeutet etwa \"aussehend wie ein Possenreisser\", von lat. mimulus \"witziger Schauspieler, Gaukler\" und griech. ops \"Auge, Gesicht\". Moderner ausgedrückt: sieht wie ein Clown aus. Wer die wohlriechenden Blüten mit etwas Phantasie betrachtet, kann den Clown durchaus sehen. Das zeigt wieder einmal, wie stark es vom Betrachter abhängt, was er oder sie in einer Pflanze sieht.
Bild: Margrit Kölliker
Königskerze, Die Königskerzen (Verbascum spec.) sind imposante Pflanzen. Königskerzenblüten werden in der Pflanzenheilkunde als Bestandteil von Hustentees eingesetzt.
Heilpflanzen-Foto: Martin Koradi
Rotes Waldvögelein, Das Rote Waldvögelein (Cephalanthera rubra) gehört zu den Orchideen. Mit ihren beiden abstehenden Kronblättern soll die Blüte an ein Vögelchen mit ausgebreiteten Schwingen erinnern. Die Blüte wird von Insekten besucht, obwohl sie im Gegensatz zu ihren weissblühenden Verwandten keinen Nektar anbietet.
Bild: Karin Witschi
Streifenwanze, Text folgt
Bild: Karin Witschi
Stiefmütterchen, Das Langspornige Stiefmütterchen (Viola calcarata) ist - im Gegensatz zu den meisten Veilchenarten des Tieflandes, die von Bienen bestäubt werden - eine ausgesprochene \"Falterblume\". Es braucht nämlich einen gehörig langen Rüssel, um durch den engen Blüteneingang in den Sporn und dort zum Nektar zu gelangen. Das gelbe Blütenzentrum und die schwarzen Linien nennt man \"Saftmale\". Es sind \"Pistenmarkierungen\", die dem Insekt den Weg zum Nektar weisen. Ein schönes Beispiel dafür, wie genau die Blüten an ihre Bestäuber angepasst sind.
Das Langspornige Stiefmütterchen gilt als Urform des Garten-Stiefmütterchens.
In der Pflanzenheilkunde hat das Langspornige Stiefmütterchen keine Bedeutung. Heilkundlich verwendet wird nur das Echte Stiefmütterchen (Viola tricolor).
Bild: Karin Witschi
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Phytotherapie im Bereich Verdauung / Leber /Galle
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Heilpflanzen und Alpenblumen entdecken in Flims
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Naturheilkunde und Nationalsozialismus - eine fast unbekannte, unheilsame Verbindung
Die Heilkräfte der Pflanzen im Wandel der Zeit
Natur entdecken - Wochenende in Jeizinen (Wallis)
Heilpflanzen-Exkursion in Quinten, Mittwoch 7. Mai 2008
Heilpflanzen-Exkursion im Schaffhauser Randen, 28. Mai 2008
Heilpflanzen-Exkursion am Fusse der Mythen, 18. Juni 2008
Heilpflanzen-Exkursion in die Moorlandschaft oberhalb Sörenberg, 18. Juli 2008
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Publikation anschauen: Phänomen Haut